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Ein mulmiges Gefühl

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Nur noch zwei Tage bis Weihnachten und ich frage mich wirklich, wo die Zeit geblieben ist. So viel ist passiert in diesem Jahr, viel Schönes, aber auch traurige Dinge. Und leider endet 2016  mit einem Anschlag in Berlin. So oft habe ich mit Freunden über die Möglichkeit gesprochen und manchmal hat es mich selbst erschreckt, wie abgeklärt wir uns Gedanken über den möglichen Anschlagsort gemacht haben. Als die Nachricht am Montagabend kam, war es trotzdem ein ganz übler Schock, denn auf sowas kann man sich wohl nur schwer vorbereiten.

Seit diesem Montagabend beschäftigen mich verschiedene Gefühle: Dankbarkeit dafür, dass meinen Lieben und mir nichts passiert ist und dafür, wie schnell wir uns alle versichern konnten, dass es uns geht geht. Aber die Dankbarkeit ist leider nicht das dominierende Gefühl. Das sind Traurigkeit und Unwohlsein. Sobald ich ein Polizeiauto oder einen Krankenwagen höre, bekomme ich ein ungutes Gefühl und merke, dass sowas wie Angst in mir aufsteigt.

Eine Freundin hat mir zum Geburtstag geschrieben, ich solle mir niemals meinen Optimismus und meine Lebensfreude nehmen lassen und sie hat ja so Recht! Wahrscheinlich muss dieser Schock erst einmal verdaut werden und ich bin froh, dass jetzt ein paar freie Tage mit Familienzeit vor mir liegen, in der man etwas zur Ruhe kommen kann.

Ich wünsche uns allen eine schöne, besinnliche und vor allem friedliche Weihnachtszeit!

 



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